Finaltag

Finalrunde 2011

Zusammenfassung Finaltag, Samstag, 12. März 2011, Sportcenter Huttwil
Dürrenroth, Ursenbach und Huttwil die grossen Sieger

Straub Sport Cup 2010/11

Am Finaltag in Huttwil wurde am Samstag, 12. März, die über fünfmonatige Meisterschaft der Turnvereins-Unihockeyteams beendet. Der TV Huttwil versuchte, mit einer Organisation mit viel Herzblut, einen würdigen Finaltag auf die Beine zu stellen. Aufgrund der Reaktionen der Mitmachenden scheint dies gelungen zu sein. Im Nationalen Sportcenter Huttwil herrschten allerdings auch optimale Bedingungen. Grosszügig konnten die zwei Spielfelder angelegt werden - und trotzdem hatte es in der geräumigen Dreifach-Sporthalle noch viel Platz. So glänzte der TV Huttwil einmal mehr mit einem Gabentempel, der im Unihockeysport seinesgleichen sucht. Auf einer Breite von 20 Metern wurden sämtliche Sieger-T-Shirts (jene mit den speziellen Aufdrucken), Pokale, Medaillen und Sachpreise präsentiert. Die Teams konnten durch den Anblick dieser herrlichen Gaben - an dieser Stelle ein grosses Dankeschön dem Hauptsponsoren Straub Sport, Sportfachgeschäft, Langenthal - so richtig zu einer guten Leistung angespornt werden. 

Kurzrangliste

Gesamtrangliste

Gravurpflicht

Team - Fotos

 

Berichterstattung Neue Oberaargauer Zeitung 2011

Berichterstattung Unter-Emmentaler 2011

Berichterstattung d'Region 2011

Berichterstattung Wochen-Zeitung 2011

 Berichterstattung Berner Zeitung 2011

 Berichterstattung Langenthaler Tagbaltt 2011

 

TV Ursenbach Mixed-Sieger

Am Finaltag in Huttwil wurden in allen fünf Kategorien die finalen Partien um den Meistertitel oder den Auf-/Abstieg respektive die Klassierung ausgespielt. Von 9 bis 20.30 Uhr lief der Spielbetrieb. Und es klappte alles wunschgemäss. Einziger Wehrmutstropfen war die Verletzung von Salomon Moser von den «Tornados» aus Herzogenbuchsee. Herzliche Genesungswünsche an dieser Stelle. Am Morgen wurden die Meistertitel in den Kategorien Mixed und Jugeler klein vergeben. In der Mixedkategorie hatte sich schon in der Quali abgezeichnet, dass es nicht zum dritten Meistertitel in Serie von TV Huttwil «on fire» kommen würde, zu stark spielte das mit vielen neuen Spielern verstärkte Mixedteam aus Ursenbach auf. Allerdings war noch alles möglich. Der Vorsprung von Ursenbach betrug vor den Finaltagspartien nur eineinhalb Punkte. Doch bereits im ersten Spiel des Finaltags war die Sache dann gegessen. Ausgerechnet gegen die vereinseigene Truppe TV Huttwil «young and wild» tauchte der Titelverteidiger TV Huttwil «on fire» mit 1:2. Damit lag Ursenbach schon praktisch uneinholbar voraus. Und die in den gewohnt orangefarbenen Trikots spielenden Flyers blieben souverän. Sie gewannen gegen TV Huttwil «young and wild», TV Rüegsauschachen und TV Gondiswil problemlos, womit die letzte Finaltagspartie der Mixedkategorie, welche eigentlich der grosse Showdown um den Titel hätte sein sollen, nur noch eine Kehrauspartie war. Und in dieser Partie ging es wirklich um nichts mehr. Beide Teams, sowohl «on fire» wie auch Ursenbach, gaben nicht Vollgas. Dies aus berechtigtem Grund. Nur 40 Minuten später standen sich die beiden Teams im Cupfinal erneut gegenüber... So holte der TV Ursenbach Flyers nach zwei Silbermedaillen in den vergangenen Saisons erstmals den Titel in der Mixedkategorie (immer mindestens zwei Spielerinnen auf dem Feld). Die Equipe von Peter Gardo war in der Qualifikation die klare Nummer 1. Deshalb ist dieser Titelgewinn absolut verdient. Für Ursenbach spielten Goalie Christa Heiniger, Beat Krähenbühl, Benjamin Loosli, Manuela Leuenberger, Ruedi Siegenthaler, Peter Gardo, Marietta Äschlimann, Patrick Jost, Yanik Nestler und Tamara Eggimann. Für die einheimischen Huttwiler wurde es Silber. Damit hat «on fire» am Straub Sport-Cup bereits zwei Titel, zweimal Silber und einmal Bronze geholt. Bronze im Mixedfeld holte sich verdient das zweite Huttwiler Team TV Huttwil «young and wild». Der Mannschaft von Christian Vetter ist es in der Quali gelungen, sowohl Siege über Ursenbach wie auch über «on fire» zu erzielen. Nach 2007/08 und 2008/09 war es nach dem enttäuschenden 5. Rang in der letzten Saison die dritte Bronzemedaille für die jungen Wilden.
 

TV Ursenbach III Champion Jugi klein

Bei den kleinen Jugelern, welche auch am Vormittag ihren Meister ermittelten, stieg der Titelverteidiger aus Ursenbach mit zweieinhalb Punkten Vorsprung und damit als klarer Favorit in den Finaltag. Bereits im zweiten Spiel kam es aber zu einer faustdicken Überraschung - und bereits zum zweiten Mal zum Beweis, dass sich die Unihockeyteams des Straub Sport-Cups nicht vereinsintern absprechen. Nachdem in der Mixedkategorie TV Huttwil «young and wild» dem Favoriten TV Huttwil «on fire» frühzeitig die Titelchancen raubte, stellte das ohne jegliche Titelchancen in der Kategorie der kleinen Jugeler angetretene zweite Ursenbacher Team den Vereinskollegen vom ersten Ursenbacher Team ein Bein. Ursenbach IV besiegte Ursenbach III doch tatsächlich 6:4. Weil der stärkste Kontrahent von Ursenbach III, das Unihockeyteam der Jungschar Wygorazzi II, ohne Niederlage durch den Finaltag marschierte, kam es damit im letzten Spiel der Kategorie zum Showdown. Der Sieger zwischen Ursenbach III und Wygorazzi II holt den Titel. Die Partie war hart umkämpft und eines Finales würdig. Am Ende holte Ursenbach mit 4:3 erneut den Meistertitel. Dies bereits zum vierten Mal in Serie. Der Straub Sport-Cup-Neuling Wygorazzi gewann bei der Premiere auf Anhieb Silber. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Ursenbach IV. Das nur als Quali-Vierter in den Finaltag gestiegene Team glänzte und überholte noch den letztjährigen Silbermedaillengewinner aus Rüegsauschachen. Damit standen am Ende gleich zwei Ursenbacher Teams auf dem Siegerpodest. Neben den Wanderpokalen und den Medaillen konnten dieses Jahr sämtliche Jugeler ein gelbes T-Shirt mit dem Aufdruck «Finisher Meisterschaft 2010/11» in Empfang nehmen. Sicher ein edles Stück, welches in Zukunft in vielen regionalen Turnhallen in Jugitrainings zu sehen sein wird. Als Publikumslieblinge traten die Jugeler aus Attiswil auf. Keinen Punkt die ganze Saison über holte das Team - und am Finaltag kassierte es über 40 Gegentore. Doch die körperlich krass unterlegenen Attiswiler gaben vollen Einsatz. Der kleinste Spieler von Attiswil war ungefähr vier Köpfe kleiner als der Goalie von Wygorazzi. Die Sympathien hatten die Attiswiler auf sicher, was fast so wertvoll war wie Punkte. Und ein Shirt bekam auch jeder Attiswiler.
 

Dürrenroth und Huttwil erneut Cupsieger

Die Cupfinals wurden am Finaltag in Huttwil zelebriert. Zu passender Musik erfolgte ein Einmarsch. Sämtliche Teamspieler wurden vom Speaker dem Publikum namentlich vorgestellt. Zu AC/DC-Klängen marschierten die Herren aus Dürrenroth aufs Feld. Das Team unter der Führung von Captain Tom Ryser trat als haushoher Favorit zum Endspiel an, welches von den Rothern auf 9:6 für Dürrenroth getippt wurde. Als Widersacher lief der TV Rüegsauschachen zu Musik von Pirates of the Caribbean auf das Spielfeld. Das am Cupfinal von Simon Stalder gecoachte Team tippte die Partie auf 4:3 für Schachen. Sowohl Dürrenroth wie Rüegsauschachen hatten in den Cuprunden bange Momente zu überstehen. Dürrenroth war im Viertelfinal dem Out sehr nahe. Nach torloser Verlängerung zog Dürrenroth erst im Penaltyschiessen mit einem 11:10-Sieg über das starke Ursenbach in den Halbfinal ein. Der Schuss vor den Bug kam zur rechten Zeit. Im Halbfinal fegte Dürrenroth Mitfavorit Herzogenbuchsee mit 17:8 weg. Widersacher Rüegsauschachen war im Halbfinal dem Ausscheiden nahe. Das überraschend starke Bleienbach aus der 2. Stärkeklasse wurde erst mit einem starken Finish knapp 6:5 bezwungen. Dürrenroth trat als krasser Favorit an, obwohl Rüegsauschachen in der letztjährigen Meisterschaft den 2. Rang belegte und in den letzten zwei Saison die einzige Mannschaft überhaupt war, welche die Dürrenrother einmal bezwingen konnte. Trotzdem zogen die Dürrenrother voll durch. Bereits nach dem Startdrittel war klar, dass Dürrenroth den vierten Cupsieg in Serie gewinnen würde. Am Ende holten Goalie Rolf Hess, Daniel Schmutz, Mario Rentsch, Samuel Röthlisberger, Simon Sommer, Stefan Bernhard, Kaspar Flükiger, Michael Schmutz, Pascal Zürcher und Captain Thomas Ryser den grossen Cupfinal-Pokal mit 11:4.

Im Mixedfinal traten erwartungsgemäss die beiden besten Teams der letzten Jahre aufs Feld. Der Titelverteidiger TV Huttwil «on fire» präsentierte sich zu Bon Jovis «It's my life», während Widersacher TV Ursenbach Flyers zur Rock-Filmmusik aufmarschierte. Nur 40 Minuten nach dem Aufeinandertreffen in der Meisterschaft (2:1 für Ursenbach) kam es zur Revanche. Huttwil (Resultattipp: Sieg in der Verlängerung) hatte soeben die Meisterschaft nach zweimaligem Gewinn an Ursenbach verloren und wollte unbedingt die Revanche. Ursenbach (Resultattipp: 15:11) strebte auf jeden Fall das Double an. Huttwil wollte als Organisator und vor dem eigenen Publikum auch einen sportlichen Erfolg landen und trat wohl mit mehr Biss auf, als es die Flyers aus Ursenbach erwartet haben. Die meiste Zeit der 60 Spielminuten lag Huttwil vorne. Am Ende betrug das Polster sogar drei Tore. Ursenbach kam noch bis auf ein Tor heran. So endete der Cupfinal mit 13:12. Wie bereits im Vorjahr (11:10 gegen den TV Huttwil «young and wild») setzte sich «on fire» damit die Cup-Krone auf. Im Siegerteam spielten Goalie Stefanie Bühler, Edith Bischof, Stefanie Schär, Stefanie Schär, Adrian Neuenschwander, Marcel Jörg, Bruno Fries und Captain Stefan Leuenberger. Die beiden Cupsieger Dürrenroth und Huttwil «on fire» konnten dieses Jahr knallig orange Siegershirts mit dem Aufdruck «Cupsieger» in Empfang nehmen.
 

TV Ursenbach I Champion Jugi gross


Die Nachmittagsstunden gehörten den grossen Jugelern und den Herren der 2. Stärkeklasse. In der Jugikategorie der Jahrgänge 1995 bis 1997 herrschte Hochspannung. Mit Titelverteidiger Ursenbach Flyers I (10 1/2 Punkte), Dürrenroth (10 Punkte) und Wygorazzi I (9 Punkte) kamen noch drei Jugis für den Titelgewinn in Frage. Wygorazzi fiel aus der Entscheidung. Aber im Zweikampf Ursenbach gegen Dürrenroth herrschte Hochspannung. Während Dürrenroth alle Finaltagpartien vor dem Showdown gewann, Ursenbach aber ein Remis (gegen Wygorazzi) verbuchte, herrschte vor dem finalen Spiel zwischen den beiden Team folgende Ausgangslage: Dürrenroth lag einen halben Punkt vor Ursenbach und hätte den Titelverteidiger mit einem Sieg oder auch einem Remis entzaubert. Die Partie verlief dann packend. Ursenbach zeigte den stärkeren Finish und siegte 4:2. Mitunter spielte dabei eine Rolle, dass Ursenbach mit schnellen Wechseln und vielen Wechselspielern frischer auftrat. Bei Dürrenroth hatte der überragende Spieler alle Partien durchgespielt und einen Grossteil der 16 Rother Finaltag-Tore geschossen. Die Frische, um sein Team noch einmal zu einem Sieg zu schiessen, fehlte ihm dadurch in der entscheidenden Phase. Damit schaffte es Ursenbach I, den Titel aus dem Vorjahr zu wiederholen. Und damit war es wie im Vorjahr der TV Ursenbach und nicht der SV Dürrenroth, welcher sowohl bei den Erwachsenen wie auch den Jugelern Titel holte. Bronze ging an das UHT JS Wygorazzi I.
 

TV Inkwil 4. Rang Herren 2. Stärkeklasse

Die Teams der 2. Stärkeklasse der Herren, welche die Qualifikation der Meisterschaft auf den Rängen 4 bis 10 abschlossen, spielten in einer einfachen Runde noch einmal gegeneinander. Der Ansporn war der Preis, welcher für den 4. Rang ausgesetzt wurde. Aus der Pole-position, dem 4. Rang der Quali, stieg der TV Madiswil ins Rennen. Und die Madiswiler blieben bis fast zuletzt im Rennen um den 4. Rang. Besser war allerdings der TV Inkwil. Nur auf dem 6. Rang in den Finaltag gestiegen, setzten die Inkwiler zur Überholjagd an. Dies hatte allerdings auch seinen Grund. Die während der Quali abwesenden Urban-Brothers verliefen dem Team Stärke. Es gewann alle Partien und überholte Madiswil in der Endabrechnung. Als Preis erhielt Inkwil einen Gutschein über 100 Franken von Straub Sport Langenthal. Madiswil belegte dahinter den 5. Rang. Stark traten am Finaltag auch die Tornados aus Herzogenbuchsee auf. Sie überholten viele Teams und klassierten sich nach drei Siegen und einer Niederlage auf dem 6. Rang. Zurück fiel das nach der Quali auf dem 5. Rang klassierte Ursenbach II (7. Rang). Wegen der Fasnacht nicht zum Finaltag traten die Teams Bleienbach und Niederbipp an.
 

SV Dürrenroth Herren-Champion

Die sechs besten Teams der 1. Stärkeklasse der Herren ermittelten am Abend den Meister der 1. Stärkeklasse. Das grosse Problem: Wegen der jahrelangen Dominanz des SV Dürrenroth stand der Meister eigentlich vor dem ersten Bully fest. Dürrenroth trat mit bereits drei Zählern Vorsprung auf Herzogenbuchsee I und gewaltigen sechs Punkten Vorsprung auf Rüegsauschachen an. Und schon nach der allerersten Partie der Finalrunde stand Dürrenroth dann effektiv als Meister fest. Herzogenbuchsee hatte soeben einen Punkt an Ursenbach abgegeben. Der SV Dürrenroth seinerseits marschierte via 5:2 über Melchnau, 3:0 über Ursenbach, 2:0 über Rüegsauschachen (die Cup-Revanche klappte nicht) und 2:1 über Herzogenbuchsee ohne Niederlage durch den Finaltag. Am Ende holte Dürrenroth den Titel mit zehn Punkten (!) Vorsprung. Kein Team konnte Dürrenroth in der Meisterschaft 2010/11 bezwingen. Und auch kein Team schaffte gegen die Übermacht ein Remis. Verdienter kann der Siegerpokal demnach nicht sein. Und Dürrenroth schaffte damit das grosse Meisterstück: viertes «Double» in Serie! Herzliche Gratulation. Dahinter stand schon früh fest, dass Herzogenbuchsee I die Silbermedaille gewinnen würde. Herzogenbuchsee hat den Dürrenrothern einen Punkt voraus. Herzogenbuchsee ist das einzige Team, welches seit der Einführung der Turnvereins-Unihockeymeisterschaft in der Saison 2004/05 immer auf dem Podest stand (siehe Hall of fame). Fünfmal Bronze und nun zweimal Silber stehen zu Buche. Zum Überraschungsteam der Pool der besten sechs Herrenteams avancierten die Büfflä aus Zollbrück. Bloss auf dem 5. Rang ins Finalturnier gestiegen, dies mit gewaltigen sieben Punkten Rückstand auf Dürrenroth, liess die Truppe von Sven Bracher die Hörner spielen. Die Zollbrücker räumten die vor ihnen klassierten Ursenbach und Rüegsauschachen aus dem Weg und verbesserten sich als zweitbestes Team des Finaltages noch auf den Bronzerang. Und weil es Herzogenbuchsee I am Finaltag schlecht lief, kamen die Zollbrücker sogar noch bis auf einen Zähler an die Buchser heran. Es war der zweite Podestplatz für die Zollbrücker nach dem 2. Rang 2008/09. Zum Bedenken: Am letzten Finaltag spielten die Zollbrücker noch gegen den Abstieg.
 

TV Huttwil «on fire» steigt auf

In den Auf-/Abstiegsspielen bei den Herren trafen die drei schlechtesten Teams der 1. Stärkeklasse (Bettlach, Wynigen und Gondiswil) auf die drei besten Teams der 2. Stärkeklasse (Huttwil «on fire», Bützberg und Affoltern-Weier). In einer einfachen Runde waren drei Plätze in der höchsten Spielklasse zu vergeben. Das Heimteam TV Huttwil «on fire» wollte den Aufstieg in die höchste Spielklasse unbedingt. Im Vorjahr war dieser wegen der Doppelbelastung Organisation und Spielen verpasst worden. Nun wurden die Kräfte besser gebündelt - und das Ziel geschafft. Huttwil hatte die 2. Stärkeklasse dominiert (sieben Punkte Vorsprung auf den Zweiten, 103:32-Tore) und ist nun gewillt, kommende Saison als Favoritenschreck zu wirken. Bützberg und Affoltern-Weier schafften am Finaltag zu wenig Siege, um den Aufstieg zu schaffen. Die beiden Teams verbleiben eine weitere Saison in der 2. Stärkeklasse. Von den drei Teams der 1. Stärkeklasse konnte sich Gondiswil dank einem 1:0-Sieg über Huttwil im letzten Spiel noch retten. Dies auf Kosten von Bettlach. Nachdem die Bettlacher erst am letzten Quali-Spieltag noch von Melchnau in die Abstiegsspiele verdrängt wurden, mussten sie nun auch am Finaltag die bittere Pille schlucken. Ein Sieg, ein Remis und drei Niederlagen reichten nicht aus. Bettlach steigt nach zwei Saisons in der höchsten Spielklasse wieder in die 2. Stärkeklasse ab. Am souveränsten trat in den Auf-/Abstiegsspielen Wynigen auf. Mit vier Siegen und einem Remis haben die Wyniger den Ligaerhalt absolut verdient.
 
Der Finaltag glückte. Die Saison 2010/11 ist vorbei. Bereits ist das OK Straub Sport-Cup daran, die Ausschreibung für die kommende Saison zu entwerfen. Ziel ist der Ausbau. Bereits liegt eine Zusage von Oberburg vor, dem Straub Sport-Cup beizutreten. Weitere Teams sollen folgen. Alle Teams, welche bisher dabei waren, sollen doch auch 2011/12 wieder mitmachen. An dieser Stelle dankt das OK allen Teams für den Einsatz. Ein Dankeschön auch den Finaltag-Schiedsrichtern vom UHC Black Creek Schwarzenbach Simon Amstutz, Remo Glauser, Sven Kiener, Urs Hiltbrunner, Simon Hiltbrunner, Stefan Burger sowie der Schiedsrichterin Edith Bischof. Vielen Dank dem Sportcenter-Team und dem OK Straub Sport-Cup (Pascal Jörg, Adrian Neuenschwander und Sven Bracher). Der Finaltag-Organisator möchte sich an dieser Stelle zudem bei den folgenden Sponsoren herzlich bedanken, welche die Austragung der finalen Partien der beliebten Turnvereins-Meisterschaft überhaupt ermöglichten. Merci vieumou!

• Straub Sport AG, Langenthal
• Rebmann Elektro AG, Filiale Huttwil
• Clientis Bank Oberaargau AG
• Minder Mode AG, Huttwil
• Die Mobiliar, Agentur Huttwil
• Sägesser + Oberli AG, Spenglerei und Sanitäranlagen, Langenthal
• HO2, Beschriftungen und Siebdruck, Rohrbach
 
Stefan Leuenberger, Infoverantwortlicher Straub Sport-Cup sowie OK-Präsident Finaltag Huttwil
 

 

07. März - Programm-Heft mit allen Infos zum Finaltag

Es dauert nur noch wenige Tage, bis die Meisterschaft und die beiden Cupfinals der Spielzeit 2010/11 am Finaltag in der Sporthalle im Nationalen Sportcenter in Huttwil entschieden werden. Der organisierende TV Huttwil hat den Finaltag vom Samstag, 12. März 2011, in enger Zusammenarbeit mit dem Cup-OK durchgeplant und freut sich, wie schon bei der Premiere vor einem Jahr, auf die vielen Teams, denen in der schmucken Dreifach-Sporthalle ein toller Spielsamstag geboten werden soll. Das Finaltag-Programm erhalten alle Teamverantwortlichen am Montag, 7. März 2011, per Post. Allen Teamspielern wurde ein Exemplar zugestellt (bitte den Teamverantwortlichen darauf ansprechen). Das Finaltag-Programmheft, unter anderem mit dem Modus für alle Kategorien, kann aber auch als pdf-Datei heruntergeladen werden. Wer sich in Kurzform über den Ablauf des Finaltages informieren will, kann an dieser Stelle den Zeitplan aufrufen. 
An dieser Stelle die Information, dass der organisierende TV Huttwil mit einer Konsumation in der Finaltag-Festwirtschaft bei der Deckung der zahlreichen Unkosten unterstützt werden kann. Freuen wir uns nun auf einen fairen (es werden wiederum professionelle Schiedsrichter des UHC Black Creek Schwarzenbach im Einsatz stehen) und spannenden Finaltag mit vielen umkämpften aber hochstehenden Turnvereins-Unihockey-Partien. Bringt eure Fans mit, die euch vor Ort anfeuern! Lasst den Finaltag zum Erlebnis werden.
Der organisierende Turnverein Huttwil möchte sich an dieser Stelle bei den folgenden Sponsoren herzlich bedanken, welche die Austragung der finalen Partien unserer beliebten Turnvereins-Meisterschaft überhaupt ermöglichen. Merci vieumou!

• Straub Sport AG, Langenthal
• Rebmann Elektro AG, Filiale Huttwil
• Clientis Bank Oberaargau AG
• Minder Mode AG, Huttwil
• Die Mobiliar, Agentur Huttwil
• Sägesser + Oberli AG, Spenglerei und Sanitäranlagen, Langenthal
• Druckerei Schürch AG, Huttwil / Unter-Emmentaler
• HO2, Beschriftungen und Siebdruck, Rohrbach
• Mathys Ingenieurbüro, Huttwil
• Biketec AG, Huttwil
 
Stefan Leuenberger, OK-Präsident Finaltag Huttwil
 
 
Der SV Dürrenroth mit dem vierten Double in Serie?
 
Nach einer mehrmonatigen Qualifikation werden am Finaltag in Huttwil die Meister und Cupsieger der bereits siebten Straub Sport-Cup-Saison gekürt. Wenige Tage vor dem Showdown eine kurze Übersicht, wie es in den verschiedenen Kategorien sportlich aussieht. Um Vergleiche zu vorherigen Saisons ziehen zu können, lohnt sich ein Besuch der alten Cup-Homepage sowie der «Hall of fame». 
 
Herren, 1. Stärkeklasse
Alles andere als der sechste Meistertitel des SV Dürrenroth (2005/06 gewann der TV Attiswil) wäre eine Sensation. Mit diesem Druck umgehen zu können, ist sicherlich nicht einfach. Aber die Dürrenrother waren in der Quali 2010/11 mehr als je zuvor das Mass aller Dinge. In 16 Partien konnte kein Team den souveränen Leader bezwingen. Bei den 16 Siegen knackten die Rother sogar die 100-Tore-Schallmauer. Und der beste Torhüter des Straub Sport-Cups, Rolf Hess, kassierte nur gerade 29 Gegentore. Damit war Dürrenroth noch erfolgreicher als in der Saison zuvor. Damals konnte der TV Rüegsauschachen dem Dominator ein Unentschieden abringen (16 Spiele, 15 Siege, 93:23-Tore). Und am Finaltag konnte der TV Rüegsauschachen Dürrenroth sogar die einzige Niederlage beifügen. Am Titelgewinn der Dürrenrother konnte dies nichts ändern, zu gross war das Punktepolster. Dank der Erfolgsserie in der Quali gehen die Dürrenrother auch dieses Jahr mit einem Vorteil in die entscheidenden fünf Partien (die sechs besten Teams der 1. Stärkeklasse spielen um den Meisertitel). Und zwar nehmen die Dürrenrother nach halbierten Punkten der Quali mit drei Punkten Vorsprung den Finaltag in Angriff. Damit wird also auch eine Niederlage zum wiederholten Titelgewinn und der Sicherung des beliebten Sieger-Shirts mit exklusivem Aufdruck (heuer schwarz/rot) ausreichen. Dahinter dürften Herzogenbuchsee oder Rüegsauschachen Silber in Empfang nehmen. Für Herzogenbuchsee, welches als einziges Team überhaupt in allen bisher sechs Saisons immer auf dem Podest der 1. Stärkeklasse stand (5x Bronze, 1x Silber), wäre es der zweite Silbermedaillen-Rang in der Straub Sport-Cup-Geschichte. Für den TV Rüegsauschachen, welcher als Aufsteiger aus der 2. Stärkeklasse im vergangenen Jahr die grosse Nummer war und als Neuling alle Favoriten ärgerte und auf Anhieb den Vizemeistertitel holte, wäre es in der erst dritten Straub Sport-Cup-Saison die Bestätigung des Vorjahres-Triumphes. Alle anderen Teams dürften es im Kampf um einen Podestplatz schwer haben. Als heisser Kandidat auf Edelmetall muss allerdings der Quali-Vierte Ursenbach Flyers gehandelt werden. Der Aufsteiger verfügt über ein sehr starkes Kader und hat sich auf Anhieb in der höchsten Spielklasse etabliert. Die Zollbrück Büfflä sowie der TV Melchnau verfügen über geringe Podestchancen.
 
Herren, Auf-/Abstiegsspiele 1./2. Stärkeklasse
Die schlechtesten drei Teams der 1. Stärkeklasse spielen am Finaltag gegen den Abstieg. Erst in der letzten Spielrunde wurde der TV Bettlach vom TV Melchnau noch in die Abstiegsrunde verbannt. Bettlach belegte in seiner ersten Saison in der 1. Stärkeklasse 2009/10 den 5. Rang. Nun heisst es, die Liga zu halten. Gleiches gilt für den TV Wynigen. Ein Abstieg ist allerdings kaum denkbar. Wynigen spielt seit der Cup-Einführung 2004/05 in der höchsten Spielklasse mit, hat als schlechteste Klassierung einen 6. Rang vorzuweisen und stand bereits zweimal auf dem Podest. Ausserdem war Wynigen im Vorjahr Cupfinalist. Der TV Gondiswil stieg 2007/08 in die 1. Stärkeklasse auf und belegte in den beiden Folgesaisons zweimal die Ränge 6. Der krasse Rückfall in der laufenden Saison (14 Niederlagen in 16 Partien, abgeschlagener Letzter der 1. Stärkeklasse) ist allerdings zu erklären. Im sehr jungen Gondiswiler Team fehlten wegen Militärdienst wichtige Teamstützen. Diese sind am Finaltag alle dabei, weshalb in Gondiswil niemand mit dem Abstieg rechnet. Von welchen drei Teams wird das 1. Stärkeklassen-Trio gefordert? Da ist vor allem der TV Huttwil «on fire», welcher in der 2. Stärkeklasse dominant auftrat. In 18 Partien schaffte Huttwil 15 Siege und gewann die Quali mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweiten. Speziell: Noch nie seit Bestehen des Straub Sport-Cups ist es einem Team der Kategorien Herren oder Mixed gelungen, soviele Tore zu erzielen. 103 Tore (bei 32 Gegentoren) schafften die Huttwiler, welche stets mit nur fünf oder sechs Feldspielern antreten. Trotz Organisationsstress will Huttwil, welches erst seit der Saison 2009/10 bei den Herren mitspielt, am Finaltag unbedingt aufsteigen. Ein Mitmachen in der höchsten Stärkeklasse erhofft sich auf der TV Bützberg, der seit Beginn des Straub Sport-Cups dabei ist. Für Bützberg spricht, dass es das einzige Team war, welches den 2. Stärkeklassen-Meister Huttwil in der Quali bezwang. Hinzu kam im zweiten Spiel gegen Huttwil noch ein 3:3-Remis. Das dritte Team, welches sich für die Aufstiegsspiele qualifizierte, ist der SV Affoltern-Weier. Nach einer Saison in der 2. Stärkeklasse will Affoltern-Weier den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse schaffen. Die sechs Teams dieser Pool spielen eine Vollrunde und starten alle ohne Punkte der Quali. Jene drei Teams, welche danach die Rangliste anführen, spielen kommende Saison in der 1. Stärkeklasse.  
 
Herren, 2. Stärkeklasse, Ränge 4 bis 10
Die Teams, welche es nicht schafften, in die Aufstiegsspiele zur 1. Stärkeklasse zu kommen, spielen am Finaltag noch eine Vollrunde um den 4. Rang.  Dieser wird mit einem Preis belohnt, damit der sportliche Ansporn da ist. In der Pole-Position für diese Klassierung liegt der TV Madiswil, der in der Quali mit vielen tollen Auftritten glänzte und viele Favoriten das Fürchten lernte. Die Madiswiler steigerten sich gegenüber dem Vorjahr gewaltig. Am Ende fehlte bloss ein einziger Punkt, um an den Aufstiegsspielen mitmachen zu können. Das Glück lachte Affoltern-Weier. Gleich viele Punkte sammelte das erstmals mitmachende zweite Herrenteam der Ursenbach Flyers. Das junge Team verfügt über zwei ehemalige Grünenmatter Unihockeyspieler, welche ihr Team fast im Alleingang zu einer guten Quali-Klassierung führten. Leider nicht am Finaltag mit dabei sein werden der STV Bleienbach und der TV Niederbipp wegen Fasnachtseinsätzen. Sie werden an den Schluss der Rangliste gesetzt.
 
Mixed
Der TV Huttwil «on fire» dominierte die Mixed-Kategorie in den beiden letzten Saisons. Auf diese Saison hin hat das Team TV Ursenbach Flyers stark aufgerüstet. Dies führte zu einer Wachtablösung. Die nun mit sehr vielen Spielerinnen und Spielern des UHT JS Wygorazzi agierenden Ursenbacher haben die Qualifikation vor dem TV Huttwil «on fire» gewonnen. Den Finaltag werden die Ursenbacher mit 1 1/2-Punkten Vorsprung in Angriff nehmen. Wenn beide Teams ohne Niederlage durch den Finaltag kommen, wird im letzten Spiel im direkten Duell der Meistertitel vergeben. Dabei würde Ursenbach ein Unentschieden zum erstmaligen Mixed-Meistertitel ausreichen. Hinter den beiden überlegenen Mixed-Teams streiten sich der TV Huttwil «young and wild», der TV Rüegsauschachen und der TV Gondiswil um die Bronzemedaille. Alle drei Teams liegen, nach halbierter Punktezahl der Quali, bloss drei Punkte auseinander. Nur mit einem Exploit ist ein Sprung weiter nach vorne für dieses Trio möglich.
 
Cupfinal Herren
Drei Cupfinals gab es bisher. Und dreimal hiess der Sieger Dürrenroth. Nach Wynigen und zweimal Zollbrück versucht sich dieses Jahr Rüegsauschachen daran, den Seriensieger zu stoppen. Dürrenroth muss aufpassen. Ganz nahe am Ausscheiden war das Team im denkwürdigen Viertelfinal gegen den heroisch kämpfenden Liganeuling Ursenbach (11:10 nach Penaltyschiessen). Via klarem Sieg über Herzogenbuchsee I erreichte Dürrenroth den Final. Dort wartet der TV Rüegsauschachen, welcher Wynigen im Viertelfinal und dann das 2. Stäreklassen-Team Bleienbach nur mit ganz viel Mühe (6:5) im Halbfinal bezwingen konnte. Und darum ist Dürrenroth gewarnt: Rüegsauschachen ist das einzige Team, welches den Rothern in der Vergangenheit Punkteverluste zufügte. So gesehen darf ein packender Cupfinal über 3x 20 Minuten erwartet werden.
 
Cupfinal Mixed
Erwartungsgemäss treffen die beiden Topteams der Mixedkategorie, Meister und Cupsieger 2009/10 TV Huttwil «on fire» sowie die Ursenbach Flyers, aufeinander. Trotz der starken Quali von Ursenbach ist dieser Cupfinal völlig offen. Unmittelbar vor dem Cupfinal wird die Mixed-Meisterschaft abgeschlossen. Der Ausgang dürfte auf den Cupfinal Auswirkungen haben. In der Mixed-Kategorie fand vor einem Jahr erstmals ein Cup statt. Im reinen Huttwiler Final vor Huttwiler Publikum setzte sich damals der TV Huttwil «on fire» gegen den TV Huttwil «young and wild» durch.
 
Jugendriegen, Jahrgänge 1995 bis 1997

In der Kategorie der grossen Jugeler tritt der TV Ursenbach Flyers I als Titelverteidiger an. Ursenbach hatte sich am letzten Finaltag hauchdünn gegen Attiswil durchgesetzt. Dieses Jahr kommt die härteste Konkurrenz aus Dürrenroth. Nur einen halben Punkt Rückstand weisen die Rother auf. Ursenbach I gewann die Qual mit 10 Siegen in 12 Spielen. Die Podestplätze scheinen aufgrund der Punktepolster bereits vor dem Finaltag vergeben. Das erstmals mitmachende UHT JS Wygorazzi I dürfte ebenfalls eine Medaille gewinnen.

 
Jugendriegen, Jahrgänge 1998 und jünger

Bei den kleinen Jugelern holten die Ursenbach Flyers in den letzten drei Meisterschaften immer den Titel. Daran scheint sich nichts zu ändern. Die Jugi Ursenbach Flyers III hat die acht Partien der Quali ohne Niederlage bestritten. Deshalb beträgt das Punktepolster vor dem UHT JS Wygorazzi II beruhigende zweieinhalb Punkte. Als drittbestes Team der Quali steigt die Jugi Rüegsauschachen II in den Finaltag.

 
 
Stefan Leuenberger, Infoverantwortlicher Straub Sport-Cup